Welche Rolle hat die EU bei der Überfischung von Afrikas Küsten?

Quelle: NDR Reportage.

Durch die Nachrichten geistert die Inhaftierung von Besatzungsmitgliedern des Greenpeace-Schiffes “Arctic Sunrise” auf einer russischen Ölplattfform.

http://www.tagesschau.de/ausland/greenpeace248.html

Dieser Beitrag begleitet die Arctic Sunrise auf einer ihrer früheren Aktionen vor der Küste Mauretaniens.

Am Fallbeispiel Mauretanien erläutert er die Problematik der Expansion europäischer Fischgründe vor Afrikas Küste. Tatsache ist, dass die lokalen Fischer weniger fangen, die Preise für die Einheimischen steigen und die Verkäufer trotzdem immer weniger Einkünfte aus ihrer Tätigkeit bekommen. Obwohl es ein Fischereiabkommen zwischen der EU und Mauretanien gibt und Millionenbeträge von Hilfsgelder in das Land fließen, kommt scheinbar bei der lokalen Bevölkerung nichts an. Währenddessen nimmt die europäische Konkurrenz vor der mauretanischen Küste immer weiter zu.

Diese Geschichte hat sich so ähnlich auch vor dem Piraterieproblem am Horn von Afrika vor der Küste Somalias abgespielt, nachdem die Fischer ihre mangelnden Einkünfte aus ihrer traditionellen Tätigkeit mit Piraterie und Lösegeldforderungen kompensierten, was wiederum die EU-Mission ATALANTA auf den Plan gerufen hatte.

Zu Beginn der Mission im Jahre 2009 sprachen sich deutsche Politiker noch für die Ursachenbekämpfung aus. Aus diesem Grund ist diese Dokumentation so wichtig, denn sie zeigt meiner Ansicht nach die Ursache der Ursachen des Problems.

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